Psychologische Studierendenberatung Österreich

2. Entspannung durch Achtsamkeitsübungen

 

Unter Achtsamkeit versteht man eine geistige Einstellung, bei der man bewusst alles, was man hört, sieht und irgendwie wahrnimmt (Gedanken, Erinnerungen, Gefühle, Bilder …) annimmt und akzeptiert, ohne es zu bewerten. Die Grundeinstellung heißt „es ist, wie es ist“. Während man wahrnimmt was ist, atmet man bewusst ein und aus. Beispielsweise nimmt man bewusst wahr, wie der Atem über die Nase in den Körper hinein strömt, seinen Weg nimmt und wieder aus dem Körper hinausfließt. Durch die Konzentration auf die gegenwärtige Situation entsteht langsam eine innere Distanzierung von belastenden Gedanken und Gefühlen.

Achtsamkeitsübung: Negative Gedanken loslassen

Ziel: Innere Ruhe und Distanzierung von Problemen findeWas kann Studierenden ein gutes Zeitmanagement bringenn

Dauer: 5-10 Minuten

Übungsanleitung:

  • Setzen Sie sich an einen ungestörten Ort und nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Übung.

  • Konzentrieren Sie sich auf die Tatsache, dass Sie atmen. Spüren Sie, wie der Atem in den Körper einströmt und wieder ausströmt.

  • Gedanken, die auftauchen, lassen Sie wie Wolken am Himmel vorbeiziehen. Sie nehmen sie wahr, ohne sie zu bewerten oder festzuhalten.

  • Sollten die Gedanken wiederkehren, nehmen Sie dies gelassen zur Kenntnis. Konzentrieren Sie sich jedoch wieder auf Ihre Atmung und begleiten Sie danach wieder das Vorüberziehen Ihrer Gedanken.

  • Führen Sie die Übung einige Minuten durch.