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Schritt 5: Berufsschnuppern als Entscheidungshilfe
Berufsschnuppern ist eine wesentliche, da sehr anschauliche Entscheidungshilfe für die Berufs- und Ausbildungswahl. Gedanken über die Eignung für einen bestimmten Beruf werden auf eine konkretere Basis gestellt.
Wenn dich z.B. der Beruf eines Webdesigners interessiert, ruf in einer einschlägigen Firma an. Die
- Wirtschaftskammern Österreichs www.wko.at
helfen dir bei der Suche nach entsprechenden Firmen.
So kannst du Berufsvertreter finden, die Fragen zu deinem Berufswunsch beantworten können. Möglicherweise kannst du an Ort und Stelle auch ein kürzeres oder längeres Praktikum vereinbaren.
Auf diese Art lernt man einen Beruf näher kennen und erhält eine gute Entscheidungsgrundlage.
- Du kannst die Sache aber auch so angehen:
Frage bei VertreterInnen von Berufen.
Erkundige dich- in der Verwandtschaft
- im Bekanntenkreis
- in deiner Schulklasse,
- Kontaktiere interessante BerufsvertreterInnen:
Recherchiere im Internet den beruflichen Werdegang der Chefredakteurin deiner Lieblingszeitung, oder des Leiters eines Betriebes. Notiere dir Fragen in dein Blue Book, die du ihr /ihm stellen möchtest. Dann nimm deinen ganzen Mut zusammen und vereinbare einen Interviewtermin.
- Weitere Ansprechpartner:
- austronaut www.austronaut.at Den Suchbegriff "Berufsverbände“ eingeben.
- Hier eine wichtige Adresse für
- Praktika, Workcamps, Ferien- und Nebenjobs www.jugendinfo.at;
- Summerjobs www.summerjobs.com;
- Frauen in die Technik. Unter
- FIT www.bmukk.gv.at/fit finden sich Aufmunterungen für Schülerinnen, sich in Männerberufe zu wagen.
Die Frauen an der TU Wien haben - (fFORTEWIT) Women in Technology www.tuwien.ac.at/dienstleister/service/koordinationsstelle_fuer_frauenfoerderung
_und_gender_studies/women_in_technology/
oder - giTi girls IT information http://wit.tuwien.ac.at/giti
ins Leben gerufen und bieten kostenlose IT-Workshops für Schülerinnen an.
- FIT www.bmukk.gv.at/fit finden sich Aufmunterungen für Schülerinnen, sich in Männerberufe zu wagen.
Beispiel D - Sandra:
Sandra konnte mit Hilfe der Entscheidungsmethoden in
- Schritt 2 ihre Liste so reduzieren, dass ein ihr sehr wichtiges Interessensgebiet übrig blieb: Alles was mit Gesetzen und Rechtssprechung zu tun hat.
Ein Jus- Studium kommt für sie nicht in Frage, da sie finanziell unabhängig werden möchte und sich gerne praktisch betätigt.
Nach langem „Blättern“ im
- Berufslexikon www.berufslexikon.at findet sie den Beruf der RechtspflegerIn. Die Berufsbeschreibung, beziehungsweise die Tätigkeitsfelder (Grundbuch, Firmenbuch, Außergerichtliche Verfahren, Exekutionen, Vorbereiten von Gerichtsverfahren, etc.) sagen ihr sehr zu.
Den letzten Anstoß, sich für diesen Beruf zu entscheiden, erhält sie durch das Berufsschnuppern: Sie setzt sich mit einem Rechtspfleger bei Gericht in Verbindung. Von ihm erhält sie Antworten auf noch offene Fragen und die Erlaubnis, ihn bei einer seiner „Amtshandlungen“ zu begleiten.
Eine neuerliche Prozentverteilung auf deiner Wunschliste nach einem Praktikum (oder nach verschiedenen Praktika) führt jetzt zu einem weiteren Schritt in der Entscheidung, oder vielleicht zu endgültiger Klarheit. Wenn nicht, hilft > Schritt 6 weiter.
Falls du einen Schritt weiter gekommen bist, zeichne auf deiner Entscheidungslinie deine neue Position in Prozenträngen ein und belohne dich für deine geleistete Arbeit.
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