Selbsteinschätzung: (Teil 1)
Konsumiere ich zu viel Alkohol?
Die nachfolgenden Fragen* beziehen sich auf die eigenen Alkoholtrinkgewohnheiten.
C H E C K !
- Habe ich jemals daran gedacht, weniger zu trinken?
- Habe ich mich schon einmal darüber geärgert, dass ich von anderen wegen meines Alkoholkonsums kritisiert werde?
- Habe ich mich jemals wegen meines Trinkens schuldig gefühlt?
- Habe ich jemals morgens als erstes Alkohol getrunken, um mich nervlich zu stabilisieren oder einen Kater loszuwerden?
Wenn bei dieser Selbsteinschätzung mehr als zwei Fragen auf Sie zutreffen ist Alkoholmissbrauch wahrscheinlich. Ihr Verhalten gibt Hinweise, dass Ihr Alkoholkonsum ein problematisches Ausmaß angenommen hat. Um zu überprüfen, ob möglicherweise sogar von einer Alkoholabhängigkeit auszugehen ist, beantworten Sie bitte die Fragen von Teil 2.
Ein weiteres wichtiges Kriterium für Gefährdung im Bereich Alkohol ist die konsumierte Trinkmenge**.
Konsum wird als unbedenklich eingestuft (=Harmlosigkeitsgrenze) bis täglich 16 Gramm reinen Alkohols bei Frauen und 24 Gramm bei Männern. Konsum wird als gesundheitsgefährdend eingestuft (=Gefährdungsgrenze) ab täglich 40 Gramm reiner Alkohol bei Frauen und 60 Gramm bei Männern.
20g reinen Alkohol sind in ca. einem halben Liter Bier oder einem Viertel Wein enthalten. Tägliches Trinken – auch geringer Mengen Alkohol – führt in jedem Fall zu einer Gewöhnung, deshalb ist es ratsam, an mindestens zwei Tagen in der Woche alkoholfrei zu bleiben.
Für weitere Informationen und Links siehe
AKIS (Alkohol Koordinations- und Informationsstelle).
Für ein persönliches Gespräch mit uns:
Psychologische Beratungsstelle für Studierende.
*Quelle: deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
** Quelle: Handbuch Alkohol – Österreich, Uhl et al. Wien 2001
Persönliche Probleme Sucht und AbhängigkeitWege aus der Sucht
Selbsteinschätzung: (Teil 2)
Konsumiere ich zu viel Alkohol?
Die nachfolgenden Fragen* beziehen sich auf die eigenen Alkoholtrinkgewohnheiten.
Wenn ich an die vergangenen 12 Monate zurückdenke:
C H E C K !
- Spürte ich (häufig) einen starken Drang, eine Art unbezwingbares Verlagen, Alkohol zu trinken?
- Kam es vor, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu trinken, wenn ich einmal begonnen hatte?
- Habe ich manchmal morgens getrunken, um Übelkeit oder das Zittern (z.B. meiner Hände) zu lindern?
- Brauchte ich zunehmend mehr Alkohol, bevor ich eine bestimmte (die gewünschte) Wirkung erzielte?
- Änderte ich Tagespläne, um Alkohol trinken zu können bzw. richtete ich den Tag so ein, dass ich regelmäßig Alkohol konsumieren konnte?
- Haben ich getrunken, obwohl ich spürte, dass der Alkoholismus zu schädlichen körperlichen, psychischen oder sozialen Folgen führt?
Bei mindestens drei positiven Antworten ist von einer Alkoholabhängigkeit auszugehen. Hier ist fachliche Hilfe dringend angeraten, wenn Sie eine weitere Abhängigkeitsentwicklung stoppen wollen.
Für weitere Informationen und Links siehe
AKIS (Alkohol Koordinations- und Informationsstelle).
Für ein persönliches Gespräch mit uns:
Psychologische Beratungsstelle für Studierende.
*Quelle: deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Persönliche Probleme Sucht und AbhängigkeitWege aus der Sucht


