Selbsteinschätzung: Bin ich PC- oder Online-süchtig?
Untersuchungen aus den USA* zeigen, dass der Anteil von Online-Süchtigen unter Studierenden größer ist als in der Gesamtheit der Internetnutzer. Die Pathologische Nutzung von PC und world-wide-web führt zwar zu keinen körperlichen Problemen wie der Missbrauch von Substanzen wie Alkohol oder illegaler Drogen. Es kann aber zu massiver psychischer Abhängigkeit kommen, d.h. man braucht die Tätigkeit und die damit verbundenen Gefühle.
Wenn Sie einschätzen möchten, ob Sie in Gefahr sind, in eine solche Abhängigkeit zu geraten oder bereits abhängig sind, dann beantworten Sie sich folgende Fragen** möglichst ehrlich:
C H E C K !
- Bin ich oft länger als vorher beabsichtigt online?
- Beschweren sich Menschen in meinem Umfeld über die Zeit, die ich im Internet verbringe?
- Leidet meine Arbeit für das Studium unter der Zeit, die ich online verbringe?
- Antworte ich ausweichend, wenn mich jemand fragt, was ich online mache?
- Reagiere ich verärgert und aggressiv, wenn mich jemand stört, während ich online bin?
- Kommt es häufig vor, dass ich nicht ausgeschlafen bin, weil ich mich spätabends noch einlogge?
- Nehme ich mir vor, meine PC-/Internetzeit zu reduzieren, ohne dass mir dies wirklich gelingt?
- Kommt es häufig vor, dass ich deprimiert, launisch oder nervös bin, während ich offline bin - ein Zustand, der sich bessert, wenn ich wieder online bin?
Bei mehr als drei Ja-Antworten muss man davon ausgehen, dass Ihre PC-/Internet-Nutzung problematische Züge angenommen hat und dazu führt, dass Sie andere für Ihr Leben wichtige Dinge vernachlässigen.
Ausführliche Tests zu den verschiedenen Ausformungen der Online-sucht finden Sie unter http://netaddiction.com/
Für ein persönliches Gespräch mit uns:
Psychologische Beratungsstelle für Studierende.
*Quelle: American Psychological Association
**Quelle: Kimberly Young; verkürzte Version von: Caught in the Net. Suchtgefahr im Internet; München 1999.
Persönliche Probleme Sucht und AbhängigkeitWege aus der Sucht


