Studienbeginn an der FHS
Die Umstellung von der Schule auf ein Fachhochschulstudium stellt teilweise beträchtliche Anforderungen:
- Die Vielfalt der Anforderungen verursacht vor allem am Studienanfang häufig Orientierungsschwierigkeiten. Für die Erfüllung der Anforderungen ist man aber weitgehend selbst verantwortlich. D.h. man kann kaum mit Ermahnungen, Aufforderungen oder Nachsicht rechnen, wie das teilweise für die Mittelschule typisch ist.
- Die Leistungsanforderungen und das verlangte Studientempo sind in den Fachhochschulstudiengängen teilweise sehr hoch. Dies erfordert effiziente Lern- und Arbeitsmethoden und
ein gutes Zeitmanagement. - Unabhängig von Anfangsschwierigkeiten kann sich herausstellen, dass man sich das Studium ganz anders vorgestellt hat, als es sich in der Realität zeigt. In diesem Fall sollte die Verunsicherung, die mit einem eventuellem Studienwechsel verbunden ist, in Kauf genommen werden und die Studienwahl nochmals überprüft und gegebenenfalls neu getroffen werden.
- Häufig sind schon frühzeitig im Studium Referate zu halten und Präsentationen zu machen.
- In einigen FHS-Studiengängen ist auch ein relativ hoher Konkurrenzdruck zu bewältigen.
Oft genügt es, einige Verhaltensweisen beim Lernen und in punkto Arbeitsorganisation umzustellen, damit das Studium läuft. Wenn anfängliche Schwierigkeiten und Verunsicherungen nicht bewältigt werden können, führen sie allerdings leicht zu (Selbst)Zweifeln und Motivationsverlust. Ebenso können auch Ausweichverhalten, Misserfolge und eine Distanzierung vom Studium die Folgen sein.
Bei Schwierigkeiten können Gespräche mit KollegInnen, einem Vertrauenslehrer, Freund(in) oder Eltern hilfreich sein, um Anfangshürden zu überwinden. Wer sich Problemen stellt und sich geeignete Unterstützungen verschafft, kann sich oft negative Erfahrungen, Umwege und beträchtliche Zeit ersparen.
Beratungsangebote der Psychologische Beratungsstelle für Studierende


