Studienbeginn an der Uni

 

Die Umstellung von der Schule auf die Universität kann zeitweise Schwierigkeiten machen:

  • Zunächst gilt es zahlreiche organisatorische Fragen zu bewältigen, z.B.
    den richtigen Schalter bzw. Terminal und dort die richtigen Formulare zu finden, die wichtigen Einstiegsinformationen zu bekommen bzw. sich diese zu verschaffen, die Lehrveranstaltungen für das 1. Semester zu eruieren und dann die betreffenden Hörsäle zu finden, usw.
  • Ein hohes Anforderungsniveau und eine teilweise Ehrfurcht erweckende Wissenschaftssprache erschweren in manchen Vorlesungen den Einstieg und wirken verunsichernd.
  • Mehr Selbstbestimmung im Studienablauf erlaubt eine freiere Tageseinteilung, erfordert aber auch mehr Planung, Selbstorganisation und Eigenverantwortung.
  • Die im Vergleich zur Mittelschule teilweise wesentlich größeren Stoffmengen erfordern effiziente Lern- und Arbeitsmethoden.
  • Es ist oft nicht leicht in dem anonymen Rahmen der Großorganisation Universität soziale Beziehungen aufzubauen. Es ist deshalb häufig notwendig selber aktiv zu werden, Kontakte zu knüpfen, sich mit Kollegen und Kolleginnen auszutauschen oder noch besser sich zu vernetzen und Lernpartner für die Prüfungsvorbereitung zu finden.
  • Schwierigkeiten am Studienbeginn sind nicht selten. Man soll deshalb nicht gleich die Studienwahl in Frage stellen. Wenn die Erwartungen an das Studium allerdings mit den realen Studieninhalten und Studienanforderungen nicht zusammenpassen, sollten Sie Ihre Studienwahl am besten möglichst bald nochmals überprüfen und sich gegebenenfalls erneut auf die Suche machen. 

 

 
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